Archiv der Kategorie: Verkehrspolitik Bezirk Pankow

Ziele einer modernen Verkehrspolitik und von Rot-Rot-Grün werden verfehlt – Stellungnahme des Vereins für nachhaltige Verkehrsentwicklung e.V zum Neubau der Kreuzung Straße vor Schönholz/Germanenstraße

Das Bezirksamt Pankow beabsichtigt den Neubau des Straßenzuges Germanenstraße / Straße vor Schönholz in Pankow-Niederschönhausen, welcher ursprünglich im Frühjahr 2019 begonnen werden sollte (–> Seite des Bezirksamts). Hierbei heißt es: Zitat „Die Bedeutung des Straßenzuges erfordert eine Anpassung der Straßenverhältnisse entsprechend dem Verkehrsaufkommen unter Berücksichtigung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“.

Wir stellen fest, dass mit dem vorliegenden Ausführungsentwurf genau diese Ziele verfehlt werden. Ferner werden die Vorgaben des Mobilitätsgesetzes nicht eingehalten und die unabdingbar notwendigen verkehrlichen Veränderungen – zu denen sich die Koalition wie auch der Bezirk Pankow mit Ausrufung des Klimanotstandes bekannt hat – verfehlt. Ziele einer modernen Verkehrspolitik und von Rot-Rot-Grün werden verfehlt – Stellungnahme des Vereins für nachhaltige Verkehrsentwicklung e.V zum Neubau der Kreuzung Straße vor Schönholz/Germanenstraße weiterlesen

Klares Signal an Politik und Verwaltung: Sitzstreik gegen Schwerlastverkehr & Abholzung in Wohngebieten und für neue Verkehrskonzepte im Pankower Norden

Mit großer Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern fand am 29.08.2019 ein Sitzstreik in der Kastanienallee (Rosenthal) gegen die aktuelle Verkehrspolitik des Bezirks und des Senats statt. Die Menschen in Rosenthal wehren sich hiermit vor allem gegen die Untätigkeit und Ignoranz des Senats und gegen die falsche Verkehrsplanung des Bezirks – mit der wesentliche Leitlinien und Versprechen einer neuen, ökologischen und nachhaltigen Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik gebrochen werden (siehe unsere Presseerklärung).

Zuerst versammelten sich die Teilnehmer an der Kreuzung Kastanienallee/Schönhauser Straße, einem Brennpunkt des Verkehrschaos in Rosenthal. Klares Signal an Politik und Verwaltung: Sitzstreik gegen Schwerlastverkehr & Abholzung in Wohngebieten und für neue Verkehrskonzepte im Pankower Norden weiterlesen

Tempo 10 in der Friedrich-Engels-Straße: Notmaßnahme gegen Sanierungs-Stillstand, LKW-Lärm, Erschütterungen und Verkehrschaos in Rosenthal

Anordnung von Tempo 10 in der Friedrich-Engels-Straße in Rosenthal seit dem 22.07.2019

Am 22.07.2019 wurde auf der Friedrich-Engels-Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung von Tempo 10 angeordnet. Die Anordnung wird nach außen hin mit dem Zusatzschild „Straßenschäden“ begründet. Ein weiteres Zusatzschild weist auf die Querung von Kindern im Bereich der Straßenbahnhaltestelle an der Querung zur Kastanienallee hin.

Vorausgegangen waren dem jahrelange Bemühungen der Bürgerinitiative Friedrich-Engels-Straße, den Lärm und die Erschütterungen einzudämmen, die durch Pendler- und insbesondere LKW-Verkehr auf dem groben und schadhaften Kopfsteinpflaster der Straße verursacht werden. Tempo 10 in der Friedrich-Engels-Straße: Notmaßnahme gegen Sanierungs-Stillstand, LKW-Lärm, Erschütterungen und Verkehrschaos in Rosenthal weiterlesen

Vibrationsmessung an Häusern: machen wir Schluss mit Schwerlastverkehr in der Kastanienallee !

Vibrationsmessung an einem Haus in der Kastanienallee

In der Platanenstraße (Niederschönhausen) konnte erfolgreich durch einen Anwohner LKW-Durchfahrtsverbot erwirkt werden, da durch ein Gutachten massive Erschütterungen an einem Haus nachgewiesen werden konnten.

Angesichts des Straßenzustands und der Verkehrssituation sowie der Tatsache, dass an einem Haus in der Kastanienallee offenbar Balkone wegen Erschütterungsschäden nicht mehr sicher betreten werden dürfen, wollen wir dies auch in der Kastanienallee versuchen. Vibrationsmessung an Häusern: machen wir Schluss mit Schwerlastverkehr in der Kastanienallee ! weiterlesen

Lärm und Schwerlastverkehr in Niederschönhausen: Einwohnerversammlung zu Plänen für das Gewerbegebiet

Das Gewerbegebiet in Niederschönhausen verursacht eine hohe Belastung der Anwohnenden durch Lärm und Schwerlastverkehr, sowie Erschütterungen der Häuser. Die Initiative “Kein Lärm im Wohngebiet” (siehe auch: https://www.kein-laerm-im-wohngebiet.de/) hat deshalb über die BVV eine Einwohnerversammlung zu diesem Thema erwirkt. Auf der Versammlung soll der Bebauungsplan 3-63 für das Gewerbegebiet und die Auswirkungen auf die umliegenden Wohngebiete dargestellt und besprochen werden.

Die Veranstaltung findet am 07.05.2019 um 18:00 Uhr im BVV-Saal (Fröbelstraße 17, Haus 7) statt.

Weitere Informationen:

Offizielle Einladung der BVV (PDF)

Flyer der Bürgerinitiative mit weiteren Informationen und Fragen an die BVV (PDF)

Kastanienallee (Rosenthal) und Friedrich-Engels-Straße: Sachstand zur Planung

Vertreter des Vereins für nachhaltige Verkehrsentwicklung e.V. und des Bürgervereins Dorf Rosenthal e.V. trafen sich im Januar mit Stadtrat Kuhn, um den aktuellen Stand der Planung für die Kastanienallee und die Friedrich-Engels-Straße in Erfahrung zu bringen. Im Folgenden wollen wir die wesentlichen Ergebnisse kurz darstellen. Kastanienallee (Rosenthal) und Friedrich-Engels-Straße: Sachstand zur Planung weiterlesen

Ortsteilkonferenz Rosenthal: Beginn eines echten Dialogs zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit Politik und Verwaltung ?

Eröffnung der Konferenz durch Dr. Bonitz (Verein Dorf Rosenthal e.V.)

Am 27.02.2019 fand die erste Ortsteilkonferenz für Pankow-Rosenthal statt. Im Bezirksamt wurde ein neues Büro für Bürgerbeteiligung eingerichtet; die Menschen in Rosenthal konnten an diesem Tag die neue Form der Bürgerbeteiligung erstmalig kennenlernen.

 

Das Prinzip ist, dass Menschen in Rosenthal zu den Themen Ortsteilkonferenz Rosenthal: Beginn eines echten Dialogs zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit Politik und Verwaltung ? weiterlesen

Tempo 30 in Wohngebieten – hat der Koalitionsvertrag noch eine Bedeutung für Handeln von Politik und Verwaltung ?

Dies ist am Beispiel der Auseinandersetzung in der Schönhauser Straße in Pankow/Rosenthal leicht zu erkennen. Eingaben der Anwohnenden an die Verkehrslenkungsbehörde (VLB) werden repetitiv abgelehnt, und die im Anschluss angeschriebene Senatorin Frau Günther befasst sich gar nicht erst mit der Eingabe, sondern leitet den Vorgang an die Sachbearbeiterin der VLB zurück. Wenn der Senat die Zuständigkeit für Straßen des übergeordneten Netzes beansprucht, muss der Senat für Bürgerinnen und Bürger auch ansprechbar sein, Verantwortung übernehmen und sich erklären. Tempo 30 in Wohngebieten – hat der Koalitionsvertrag noch eine Bedeutung für Handeln von Politik und Verwaltung ? weiterlesen