Forderungen der Bürgerinitiative Straße vor Schönholz

Die Bürgerinitiative der Straße vor Schönholz fordert:

Kurzfristige Forderungen

  • Prüfung der Verkehrsmengen, Lärmentwicklung und Luftbelastung
  • Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 zu allen Zeiten (aus Lärmschutz-gründen und wegen Straßenschäden) zwischen Aldi und nach dem Friedhof Germanenstraße
  • Dauerhafte Überprüfung des Tempolimits mittels fest installierten Blitzer
  • Einrichtung eines Zebrastreifens in der Nähe Tuchmacherweg als Querungs-möglichkeit der Behinderteneinrichtung und der Anwohner
  • Generelles Nacht- und Wochenendfahrverbot für Schwerlastverkehr
  • Wegen der weiteren Bauverzögerung: überfällige Sanierung der bestehenden Fahrbahn mit Unterbauentfernung und Flüsterasphalt zumindest im Wohngebietsbereich
  • Beleuchtung des Hauptweges in der kleinen Heide (entlang Heideröschen mind. bis Höhe Fußballtrainingsplatz Waldsteg betrieben durch den VfB Einheit zu Pankow) als Schulweg und Radweg zum Trainingsplatz der Kinder
  • Verständnis für die Nöte der Anwohner und Solidarität von allen Nichtbetroffenen

 

Forderungen zur Sanierung

  • Stopp der derzeitigen Ausführungsplanung und Überprüfung dieser hinsichtlich des aktuell beschlossenen Mobilitätsgesetzes von 07/2018 mit Einbezug der Anwohner
  • Keine Grundstücksenteignung und wenn wirklich nötig ohne zusätzlichen Kosten & Aufwand für die Anwohner durch Versetzen von Zäune und Sträucher
  • Keine Verbreiterung der Fahrbahn, um Fehlanreize zu unangepassten Fahrverhalten und noch mehr Pendlerverkehr zu bieten
  • Keine aufgemalten Radwege auf der Fahrbahn
  • Erhalt der Alleebäume entlang der Straße vor Schönholz als wichtiges Stadtgrün und Bau eines getrennten Fuß- und Radweges in optischer Abgrenzung
  • Alternativ Neupflanzung der Bäume, die als räumliche Trennung zwischen Fuß- und Radweg fungieren mittels eingelassener Baumschutzrost im Pflaster
  • Fehlende Radwegplanung beidseitig zwischen Ecke Klemkestraße und Einfahrt zur alten Bollenbach-Villa/zum Botschaftsgebäude überprüfen und vor allem sicheres Linksabbiegen in beide Kreuzungsbereiche stadtauswärts per Rad ermöglichen.
  • Versatz der Bushaltestelle Frühlingstraße Ri. stadteinwärts nahe Fahrbahnrand
  • Versatz der Bushaltestelle Frühlingstraße Ri. Wilhelmsruh deutlich vor der Ampel Provinzstraße im Grünbereich der Schönholzer Heide
  • Wiederaufnahme der Planungen einer Entlastungsstraße zwischen Kopenhagener Straße (Wilhelmsruh) und mindestens Klemkestraße alternativ bis Schützenstraße entlang der S-Bahn-Linie auf dem Mauerstreifen ggf. zusammen mit BA Reinickendorf (Nachverdichtung braucht Entlastungsstraßen)

 

Mittel- und langfristige Forderungen

  • Verkehrskonzept für die Industriegebiete in Reinickendorf mit zeitlichen Befahrungseinschränkungen und Verkehrskorridoren
  • Bis zum Erstellen eines Verkehrskonzepts keine weiteren Industrie-Neusiedlungen
  • Anbieten von Ersatzflächen am Stadtrand für Entsorgungs- und Logistikunternehmen bzw. langfristiger Ersatz von Industrieflächen durch Wohngebiete in Reinickendorf
  • Prüfung von Bau weiterer Entlastungsstraßen zur Umgehung von Wohngebiete z.B. der Bau der Tangentialverbindung Nord nördlich von Rosenthal auf der hierfür freigehaltene Fläche

 

Hier finden Sie eine ausführliche Version der Probleme und Forderungen (PDF).

Hier geht es zurück zur Darstellung der Probleme in der Straße vor Schönholz.

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